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db x-trackers steigert verwaltetes Vermögen auf 28,7 Milliarden Euro

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db x-trackers, die Index-Tracking-Plattform der Deutschen Bank, hat ihr Wachstum fortgesetzt. Bis Ende Juni 2010 verzeichnete db x-trackers in den beiden Fondsgesellschaften db x-trackers und…

db x-trackers II insgesamt Nettomittelzuflüsse von 1,2 Milliarden Euro, das verwaltete Vermögen stieg auf 28,7 Milliarden Euro. In Europa nimmt db x-trackers damit die dritte Position unter den ETF-Anbietern ein und ist weltweit die Nummer fünf (Quelle: Deutsche Bank Research, Stand Juni 2010). Das Produktangebot von db x-trackers umfasst nun 156 ETFs aus allen Asset-Klassen.
Nach aktuellen Zahlen der Deutschen Bank ist der Markt für ETFs sowie für ETCs (Exchange Traded Commodities) in Europa weiter deutlich gewachsen. Beide Produktgruppen verwalten nach dem ersten Halbjahr 2010 rund 197,6 Milliarden Euro, 16 Prozent mehr als Anfang des Jahres. Die Mittelzuflüsse bzw. Neu eingesetztes Kapital betrugen 2010 in Europa 15,7 Milliarden Euro bis Ende Juni. Nach Asset-Klassen gewichtet stieg das verwaltete Volumen bzw. Eingesetzte  Kapital am stärksten bei Alternativen Investments (plus 81 Prozent) und Rohstoffen (plus 41 Prozent). In den USA stieg das verwaltete Volumen weniger stark, um 5 Prozent auf 829 Milliarden US-Dollar im ersten Halbjahr 2010. Auch der asiatische Markt für börsengehandelte Indexprodukte hat eine kritische Masse erreicht, mit einem verwalteten Volumen von 69,3 Milliarden US-Dollar.

Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie von Deutsche Bank Research ist auch zukünftig mit Volumenszuwächsen vor allem bei Rohstoffen und Alternativen Investments zu rechnen. „Nach einer aktuellen Umfrage planen nahezu zwei Drittel der befragten Investoren, in diesem Segment künftig ETFs verstärkt zu nutzen“, sagt Thorsten Michalik, verantwortlich für db x-trackers. Weiterhin scheinen Investoren bezüglich Schwellenländer-Aktien sowie Short- und Hebel-Produkten hohes Interesse ausgedrückt zu haben. Um auf die gestiegene Nachfrage von Seiten der Investoren zu reagieren, hat db x-trackers 2010 insgesamt weltweit bereits 40 neue ETFs aufgelegt. Davon bilden 17 Produkte Indizes aus dem Bereich Schwellenländer-Aktien ab, bei 10 Neuauflagen handelt es sich um Short- oder Hebel-ETFs.

Um das große Interesse an Rohstoffinvestments zu bedienen, wird die Deutsche Bank 2010 das Geschäftsfeld db ETC weiter ausbauen. Bei db ETC – Exchange Traded Commodities handelt es sich um besicherte Schuldverschreibungen. Bis Ende Juni wurden durch die beiden Emittenten DB ETC Index plc bzw. die DB ETC plc bereits 23 db ETC aufgelegt, die die Entwicklung einzelner Rohstoffe oder definierter Rohstoffkörbe abbilden. Als jüngste Ergänzung  wurde eine Produktpalette mit ETCs aufgelegt, die die Entwicklung von Edelmetallen abbilden. Sie werden von der DB ETC plc emittiert und tragen die Bezeichnung db Physical Precious Metal ETC (db Physical PM ETC). Entsprechende Produkte für Gold und Silber sind bereits an der London Stock Exchange gelistet, in Deutschland aber nur institutionellen Investoren zugänglich. Im Juli werden weitere db Physical PM ETC für Platin und Palladium aufgelegt und sollen auch in Deutschland gelistet werden. Stark vereinfacht dargestellt, erfolgt eine Besicherung der db Physical PM ETC Wertpapiere durch Barren des jeweiligen Edelmetalls, die physisch eingelagert werden. Die Entwicklung des Wertes des db Physical PM ETC ist unter Berücksichtigung einer Produktgebühr an den Kassakurs des Edelmetalls gekoppelt.

Eine Innovation die bislang ebenfalls institutionellen Investoren vorbehalten ist, sind die währungsgeschützten Edelmetall ETCs. Für Ende Juli ist das Listing der db Physical Euro Hedged ETCs auf Gold, Silber, Palladium und Platin an der Deutschen Börse geplant. Damit steht Anlegern eine neue Investitionsmöglichkeit zur Verfügung, denn bisher konnten Edelmetall-ETCs nur in US-Dollar und mit dem damit verbundenen Währungsrisiko gehandelt werden. Die jährlichen Kosten betragen aktuell nur 0,29 Prozent für den db Physical Gold ETC sowie 0,45 Prozent für die anderen db Physical PM ETC. Die Währungssicherungsgebühr beträgt dabei für die währungsgeschützten Varianten derzeit 0,30 Prozent p.a..

Quelle: ETFWorld – Deutsche Bank


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